SEO-Optimierung für deinen Blog

Endlich gibt es einen neuen Beitrag zu meiner „Behind the scences“ Reihe und im heutigen Blogpost soll es sich um das Thema SEO-Optimierung für deinen Blog drehen. Ausgeschrieben heißt SEO = „search engine optimization“ und bedeutet Suchmaschinenoptimierung, welches dir hilft, deinen Blog und deine Beiträge bei Suchmaschinen, wie z.B. Google kostenfrei im Ranking zu steigern und somit mehr iNetRestore Leser zu erreichen.

Zum besseren Verständnis, wie man die SEO-Optimierung am besten für seinen Blog nutzt, habe ich ein paar Punkte zusammengesammelt, welche sich in der Vergangenheit für mich persönlich bewährt haben und ich gerne mit euch teilen möchte.

 justmyself-fashionblog-seo-optimisierung-tipps-für-mehr-reichweite

 

Die richtige Benennung der Bilder

Bevor man seine Bilder für einen Beitrag hochlädt, sollte man diese durch die richtige Benennung optimieren, da einem dieses zusätzlich hilft, über Suchmaschinen besser gefunden zu werden. Denn beim Bildnamen: IMG_1234.jpg kann Google nicht erkennen, um welches Thema es sich auf dem Bild dreht. In den meisten Fällen beschreibe ich kurz, was auf dem Bild zusehen ist, was ungefähr so aussehen könnte:
Justmyself-fashionblog-senfgelbes-kleid-braune-umhängetasche-fransen-pumps-schwarz.jpg.

Bei der Benennung ist auf jeden Fall wichtig, dass ihr Bindestriche zwischen den einzelnen Wörtern verwendet, weil dies die Suchmaschinen, wie Google besser verarbeiten können.

Die richtige Dateigröße eurer Bilder ist ebenfalls wichtig, um das Laden eures Blogs nicht unendlich in die Länge zuziehen. Wenn ich z.B. auf andere Blogs schaue und die Bilder Ewigkeiten zum Laden brauchen, klicke ich schneller weg, als dies dem Besitzer wohl lieb sein mag. Wir bearbeiten unsere Bilder mit Photoshop und haben die Möglichkeit, unter dem Punkt „Für Web speichern“ die Größe des Bildes für den Blog anzupassen. Die ideale Größe der Bilder für euren Blog kann von Blog zu Blog unterschiedlich sein, wir versuchen kein Bild größer als 500 kb zu erstellen.

 

Backlinks und interne Verlinkungen

Durch Blogparaden mit anderen Bloggern, kommentieren auf anderen Blogs, schreiben von Gastbeiträgen oder der Nutzung von Pinterest, sammelt man wertvolle Backlinks (Verlinkungen auf deinen Blog), welche Google einem positiv anrechnet und man somit im Suchmaschinenranking ansteigt.

Auch interne Verlinkungen auf ältere Blogpost, die thematisch zum aktuellen Beitrag passen, helfen euch nicht nur einen größeren Mehrwert für eure Leser zuschaffen, sondern helfen euch die Absprungrate zu verringern und ebenfalls bei den Suchmaschinen zu steigen.

Wenn ich z.B. ein Outfit mit einer weißem Jeans zeige, welche ich ebenfalls schon einmal in einem anderen Outfit gezeigt habe, dann verlinke ich diesen Beitrag intern und gebe meinen Lesern die Möglichkeit, sich von einer weiteren Outfitkombination inspirieren zulassen.

Wer seine Bilder bei Pinterest hochlädt, hat ebenfalls die Möglichkeit den Link des jeweiligen Blogposts anzugeben, wobei ebenfalls ein Backlink entsteht.

 

Mehrere Domain-Endungen  

Meinen Blog findet ihr unter just-myself.com und ebenfalls unter just-myself.de. Es ist auf jeden Fall von Vorteil sich mehrere Domain-Endungen zusichern, schon allein um sicher zustellen, dass sich Niemand anderes sich diese sichert und dort ein komplett anderen Inhalt zu finden ist.

 

Keywords und Wortanzahl des Blogposts

Beim vorbereiten jedes einzelnen Blogposts, muss ich ebenfalls ein paar zusätzliche Punkte beachten. Zum einen sollte jeder Beitrag mindestens 300 Wörter beinhalten. Dies fällt einem bei manchen Beiträgen einfach und bei manchen etwas schwerer. Überlegt euch, was ihr zu dem gewählten Thema zusagen habt und schreibt einfach darauf los. Im Normalfall kommt man meist automatisch über 300 Wörter und falls dies noch nicht der Fall sein sollte, überlegt euch wie ihr euer Thema mit 1-2 Sätzen noch interessant ausbauen könnt.

Für jeden Blogpost muss man ebenfalls ein Keyword festlegen, welches nicht nur in der Überschrift, im Text, in der Meta-Beschreibung und gegebenenfalls auch in Unterüberschriften vorkommen sollte. Wenn ich zum Beispiel einen Outfitpost vorbereite und ein senfgelbes Kleid trage, nehme ich als Keyword nicht nur „Kleid“, weil dies viel zu ungenau wäre und es mit Sicherheit mehrer Blogpost geben wird, in dem ich ein Kleid trage. Ich benutze deswegen „senfgelbes Kleid“ als Keyword und grenze somit den Rahmen mehr ein und werde dadurch auch viel schneller in Suchmaschinen gefunden, wenn man senfgelbes Kleid eingibt, anstatt nur Kleid.

*  Bei WordPress gibt es zu diesem Thema auch ein sehr hilfreiches Plugin, welches sich Plugin SEO by Yoast nennt und man direkt angezeigt bekommt, was man an seinem Beitrag noch verbessern könnte.

 

Optimierung der URL deines Beitrages

Bei WordPress kann man ebenfalls einstellen, dass die URL des Beitrages aus der von mir gewählten Überschrift automatisch erstellt wird. Man kann diese dann gegebenenfalls noch verbessern und ausbauen, jedoch sollte man darauf achten, dass die einzelnen Wörter mit einem Bindestrich getrennt werden und dass man keine Umlaute oder Sonderzeichen verwenden, weil diese Google schwieriger verarbeiten kann. 

 

Ich hoffe, dass euch meine Tipps weiterhelfen und eine Hilfe bei der richtigen SEO-Optimierung eurer Beiträge sind. Zum Schluss möchte ich jedoch noch einmal hervorheben, dass es ganz wichtig ist seine Beiträge nicht ausschließlich auf die perfekte SEO-Optimierung auszurichten, denn das würde euch auf Dauer mehr Schaden einbringen als Gewinn. Schreibt also auf jeden Fall eure Blogpost für eure Leser und nicht für ein besseres Google-Ranking. Die Mischung ist hier mit Sicherheit die richtige Variante und mit der Zeit bekommt man auch das richtige Gefühl dafür.

25 thoughts on “SEO-Optimierung für deinen Blog

  1. SEO by Yoast nutze ich auch. Das ist wirklich klasse. Sie geben einem da ja auch Tipps, den Textflow zu verbessern oder eventuell noch Unterüberschriften einzufügen, um den Text für Google und Leser angenehmer zu gestalten. Das mag ich sehr gerne.
    Was ich außerdem unglaublich gerne nutze: answerthepublic.com! Dort kannst du ein Keyword eingeben und bekommst dazu die häufigsten Suchanfragen auf Google angezeigt. Dann kann man gut noch ein paar Keywords in Titel oder Blogpost einbauen :)
    LG,
    Kathi

  2. Hallo Luise :-),

    vielen Dank für die tollen Tipps.
    Bin erst jetzt auf deinen Blog gestoßen, ist echt mega interessant.

    Ganz liebe Grüße,
    Nisa

  3. Ich liebe das SEO Plugin von WordPress. Wobei ich immer darauf achte, dass der Text und Inhalt auf meine Leser und nicht nur auf Google zugeschnitten sind. Meine Bilder benenne ich schon allein aus organisatorischen Gründen nach dem, was darauf zu sehen ist. Ich muss sie ja auch wieder finden :)

    Lieben Gruß ♥

  4. Danke für diesen hilfreichen Beitrag! Ich habe schon öfter sehr kompliziert aufgebaute SEO-Beiträge durch gelesen und deiner liest sich dagegen echt super! Das mit der Bild-Benennung wusste ich noch gar nicht, wenn ich irgendwann mal die Zeit finde, werde ich meine Bildnamen noch alle ändern. Ich ziehe bald von wordpress.com auf wordpress.org um, dann werde ich meine Beiträge im gleichen Zug nachbessern.
    Danke! Liebe Grüße, Josie
    http://www.josiejolie.com

  5. Ein sehr interessanter Beitrag, der die eigenen SEO Kenntnisse noch einmal auffrischt. Die meisten Tipps beherzige ich auch selber, aber in meiner Anfangszeit hatten meine Bilder Namen wie „jdfnkjfvejbvjrnbvjrh“ :-D.
    Blogparaden finde ich immer wieder eine gute Möglichkeit, um den eigenen Blog bekannter zu machen. Soweit ich das aber verstanden habe, mag Google gegenseitige Blogverlinkungen, bzw. „Linktausch“ nicht so gerne, oder täusche ich mich da? Das finde ich aber ziemlich blöd und ich hoffe mal, dass die Backlinks trotzdem gelten, insofern man das nicht jeden Tag macht.
    Auf die Idee, meinen Bloglink auf Pinterest zu teilen, bin ich bisher mal wieder nocht nicht gekommen. Danke für den Tipp!

    Liebe Grüße
    Shades of Ivory

  6. Ein sehr interessanter Beitrag, liebe Luise! SEO ist definitiv ein Thema, mit dem ich mich noch besser auseinandersetzen muss :) Einiges weiß ich schon darüber, aber durch deinen Artikel wird mir vieles klarer :)

    Liebe Grüße,
    Theresa

    http://www.stylmocca.com

    1. Ich bin mit Sicherheit auch kein Profi und habe auch noch einiges zu lernne, aber ich freue mich sehr, wenn ich anderen mit dem Artikel weiterhelfen kann <3

  7. Tolle Tipps! Defintiv ein Thema, mit dem ich mich noch um einiges mehr auseinandersetzen muss.
    Dass z.B. die Benennung der Bilder wichtig ist, wusste ich noch gar nicht.
    Liebe Grüße ♡ Kristina
    TheKontemporary

    1. Das mit den Bildern wusste ich am Anfang auch nicht und habe dann alles umbenannt :/ Es war ein rießen Aufwand und deswegen freue ich mich, dass ich mit dem Beitrag einigen weiterhelfen kann

  8. Oh ja, SEO ist zwar wahnsinnig zeitaufwendig aber auch wirklich notwendig. Ich nutze auch SEO by Yoast und bin froh, dass einem durch so tolle Plugins viel Arbeit abgenommen wird.

    Ines – twashion.com

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