2 Tage Bangkok – eine Stadt, die man liebt oder hasst!

Ich möchte ganz ehrlich zu euch sein, als wir anfingen unsere Rundreise durch Südostasien zu planen, waren wir uns sehr schnell einig, unseren Aufenthalt in Bangkok so kurz wie möglich zu gestalten. Die Stadt sprach uns einfach nicht an und wir waren überzeugt, dass die Hektik der Stadt nichts für uns sein wird. Warum wir am Ende doch positiv überrascht waren und was wir während unseres kurzen 2-tägigen Aufenthaltes gesehen haben, erzähle ich euch jetzt.

Zugegebenermaßen, der Verkehr und die Hektik der Stadt ist katastrophal, weswegen man für mickrige 10 km auch schon einmal 1,5 Stunden brauchen kann. Überall gibt es Autos, Taxis, Motorräder, die sich durch noch so enge Lücken quetschen, die berühmten Tuk Tuks und Menschen überall, wo man nur hinsieht. Kein Wunder, die thailändischen Hauptstadt ist mit 10 Millionen Einwohnern nicht die Kleinste und das merkt man auch direkt!

Nachdem unser Flug aus Doha gegen 4 Uhr am Morgen in Bangkok landete, hieß es für uns nur noch – Imigration – mit dem Uber zum Hotel und noch ein bisschen Schlaf nachholen. (Uber bietet ein tolles Preis-Leistungsverhältnis, wir haben für die 30 minütige Fahrt gerade mal umgerechnet 5,80 Euro bezahlt. Das ganze ohne von irgend einem Taxifahrer abgezockt zu werden. Mit dem Code uberjustmyselfue bekommt ihr auf eure erste Fahrt 5 Euro Rabatt.) Der Jetleg traf uns doch schlimmer als erwartet, sodass wir erst gegen 14 Uhr das Hotel verließen und uns auf dem Weg in die Innenstadt machten.

Blumenmärke – ein wichtiger Teil thailändischer Kultur

Erstes Ziel – der berühmte Blumenmarkt Pak Khlong Talat! Dieser Blumenmarkt ist der wichtigste Umschlagplatz für Blumen in ganz Thailand und sämtliche Großhändler und Wiederverkäufer besorgen hier täglich ihre frischen, duftenden Blüten, Blumen und Pflanzen. Definitiv sehenswert und ein guter Start in den Tag bzw. für uns in den Nachmittag.

Zu Fuß ging es dann weiter zum Wat Arun Tempel, der auf der anderen Seite des Flusses Chao Phraya lag. Ein Tempel der definitiv auf jeder Sightseeingliste Bangkoks stehen sollte!

Phat Thai – das Nationalgericht der Thailänder

Eine Fahrt mit einem Tuk Tuk ließen wir uns ebenfalls nicht nehmen und empfanden es als gar nicht so schlimm, wie manche Bekannte es uns beschrieben haben. Hungrig ging es zum Restaurant Thipsamai – dem wohl besten Ort zum traditionellen Phat Thai essen. Den Hype um dieses Gericht werde ich wohl nie richtig verstehen, da ich schon bedeutend Besseres gegessen habe, aber während eines Bangkokbesuches ist dieses Gericht ein absolutes Muss! PS: mein Freund kann nicht genug davon bekommen…

 

Streetfood in Bangkok – kann ich das essen?

Verhungern müsst ihr in Bangkok wirklich nicht. An jeder Ecke gibt es Streetfood-Verkäufer, welche von den Thai sehr gut angenommen werden. Auch wir haben uns versucht und haben eine Art Köttbullar mit scharfer Soße probiert. Für 25 Cent gabs 4 gegrillte Bällchen am Spieß, zusammen mit Soße und etwas Salat. Über Geschmack lässt sich ja bekanntllich streiten, aber wir wurden nicht enttäuscht.

Tipps für Tuk Tuk Fahrten

Es ist extrem wichtig immer vor Beginn der Fahrt den Preis zu verhandeln. In Bangkok ist es üblich, dass euch die Fahrer immer zuerst einen viel zu teuren Preis anbieten, in der Hoffnung, dass dieser einfach angenommen wird. Verhandeln lohnt sich hier definitiv und ihr könnt um die Hälfte des Preises sparen. Es gibt so viele Fahrer, dass man auch mal ein Angebot ablehnen kann.

Rooftopbar in Bangkok

Zum Abschluss des Tages ging es für uns noch auf die „Oktave Rooftop Lounge & Bar“ des Marriott Hotels im Stadtteil Sukhumvit, wo wir bei einem Cocktail die Stadt bei Nacht beobachten und den Tag bei einem lauen Lüftchen ausklingen lassen konnten.

 

2. Tag – Start in China Town

Der nächste Morgen startete für uns schon gegen 8 Uhr und somit wesentlich früher als der Tag zuvor. Schnell im Hotel gefrühstückt (wir haben im gerade einmal 1 Monat alten Hyatt Place übernachtet) und schon ging es wieder in die Innenstadt. Statt einem Uber haben wir dieses Mal die BTS & MRT (S & U-Bahn) genommen, welche wesentlich schneller unterwegs sind als Autos, Taxis und Uber. Unser Ziel – China Town! Wenn ihr denkt, dass auf den normalen Straßen von Bangkok bereits viel los ist, könnt ihr euch auf den doppelten Ansturm in China Town einstellen. Sehenswert ist dieser Stadtteil aber definitiv mit all seinem Gewusel, fremden Düften und bunten chinesischen Schildern!

Khao San Road – lohnt sich der Besuch?

Gleich danach ging es für uns zu einer der berühmtesten Touristenstraßen Bangkoks – der Khao San Road. Um ganz ehrlich zu sein, ihr könnt diesen Punkt beruhigt von eurer „Sightseeing-Liste“ streichen, denn viel verpassen werdet ihr hier wahrlich nicht. Ein Pluspunkt unseres kurzen Stops war jedoch, der extrem leckere Maracujasaft (0,33 Liter für 25 Baht ~ 0,65 Euro) und das Kokosnusseis, welches wir dort gegessen haben.

Nachtmarkt in Bangkok – der schönste mit Aussicht

Bevor es zum berühmten Nachtmarkt Talad Rot Fai 2 Ratchada für uns gehen sollte, wollten wir noch dem berühmtesten Bauwerk – dem Großen Palast einen Besuch abstatten. Leider schloß dieser bereits gegen 15:30 Uhr seine Türen, was wir nicht wussten, weshalb wir uns direkt wieder auf den Weg zu unserer Unterkunft machten. Wie bereits erwähnt, stand als Abendprogramm der Talad Rot Fai 2 Ratchada Nachtmarkt auf unserem Programm, den wir euch sehr empfehlen können. Tausende Gerüche strömen dort auf einen ein und so mancher Essensstand macht einem mehr Angst als Appetit, jedoch solltet ihr dies auf jeden Fall einmal selbst erlebt haben.

Nach zwei Tagen verabschiedeten wir uns wieder von Bangkok, um zu unserem nächsten Punkt unserer Reise zu fliegen – Koh Samui!

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