3 Tage auf Mallorca – soviel mehr als nur Ballermann und Sangriaeimer!

Dass Mallorca so viel mehr ist als nur Ballermann und Sangriaeimer, müsste mittlerweile in fast allen Köpfen angekommen sein. Dennoch haben mein Freund und ich es irgendwie nie geschafft auf die beliebteste Insel der Deutschen zu fliegen, um dort ein paar Tage zu verbringen um uns selbst einen Eindruck zu verschaffen.

Warum war das so? Ehrlich gesagt, hatten wir am Ende für uns immer ein interessanteres Reiseziel gefunden. Zumal auch die Flug und Hotelpreise auf Mallorca, vor allem zur Hochsaison, unfassbar teuer sind und wir es nie eingesehen haben, hunderte von Euro zu bezahlen, wohingegen wir für den gleichen Preis oder sogar weniger bereits nach Kalifornien fliegen konnten. Wie es das Schicksal jedoch wollte, haben wir vor einigen Wochen ein extrem günstiges Angebot aus Flug und Hotel bei Expedia* gefunden. Also ging es nach Mallorca!

Nach einem angenehmen zweistündigen Flug von Berlin Tegel nach Mallorca, landeten wir bei strahlendem Sonnenschein in Palma. Schnell bei Budget* unseren Mietwagen abgeholt, welchen wir im Vorraus reserviert haben, die Adresse unseres Hotels ins Navigationssystem eingegeben und schon konnte unser kleiner Aufenthalt auf der spanischen Insel beginnen.

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Tipps beim Mieten eines Mietwagens auf Mallorca

  • Mietwagen immer im Vorraus buchen, da die Kapazitäten der Autos auf Mallorca begrenzt sind.
  • Um sicher zu gehen, am Besten eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung buchen. Kostet zwar ein bisschen mehr, aber im Fall der Fälle spart es dann eine Menge an Geld.
  • Wenn ihr euren Mietwagen im Parkhaus gefunden habt, kontrolliert diesen unbedingt auf eventuelle zusätzliche Schäden, welche nicht auf den Unterlagen welche ihr am Schalter erhalten habt notiert worden sind. Falls ihr etwas finden solltet, lasst euch diese unbedingt von einem Mitarbeiter schriftlich bestätigen.

Nachdem wir in unserem Hotel eingecheckt und ein paar Getränke und Snacks im Supermarkt geholt hatten, machten wir uns auf dem Weg nach Palma, um uns dort einen ersten Eindruck von der Hauptstadt Mallorcas zu machen.

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Tipps zu Palma de Mallorca

  • Die Parkmöglichkeiten direkt am Straßenrand sind eher begrenzt, weshalb man in Palma definitiv immer eines der Parkhäuser aufsuchen sollte
  • Palma bietet sich förmlich dazu an, am Abend in einem der zahlreichen Tapas Restaurants den Tag ausklingen zu lassen
  • Nehmt euch die Zeit und besucht die umliegenden Gärten der berühmten Kathedrale von Palma
  • Schlendert am Abend gemütlich durch die unzähligen kleinen Gassen 
  • Sonnenuntergang über den Dächern der Stadt? Kein Problem! Auf einem Berg im kleinen Örtchen Gènova (westlich von Palma) hat man einen perfekten Ausblick über die gesamte Stadt.
  • Probiert Crema Catalana (ähnlich wie Creme Brulee) aber auf katalanische Art, mit Zimt und Zitrone verfeinert 

Nachdem wir ein paar Stunden in Palma verbracht haben und wirklich überrascht über die schöne Architektur der Gebäude, sowie der Sauberkeit der Stadt waren, machten wir uns auf dem Weg zu unserem letzten Programmpunkt des Tages. 

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Botanicacatus – ein bisschen Joshua Tree Nationalpark Feeling

Botanicactus ist ein botanischer Garten im Südosten von Mallorca, welcher in der Nähe von Ses Salines liegt. Auf 40.000 m² kann man dort 400 Pflanzen- und unzählige Kakteenarten bestaunen. Wir empfehlen auf jeden Fall den botanischen Garten in den späteren Nachmittagsstunden zu besuchen, da die heißen Temperaturen vor allem im Sommer sonst unerträglich sind. 

Das Gelände besitzt ebenfalls einen größeren Teich, welcher sich im hinteren Bereichs des Botanischen Gartens befindet und ebenfalls als Reservebecken für Wasser dient. Wer sich für seinen Aufenthalt auf Mallorca einen Mietwagen mietet und flexibel ist, können wir einen Besuch im Botanicactus sehr empfehlen.

Eintritt pro Person kostet 10,50€.

Roadtrip entlang der Südwestküste Mallorcas

Am zweiten Tag unseres Mallorcaaufenthaltes hatten wir uns vorgenommen, einen kleinen Roadtrip entlang der Südwestküste Mallorcas zu machen und folgende Zwischenstopps einzulegen. 

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Port de Andratx

Der kleine Hafenort gilt als einer der Schönsten auf Mallorca. Am Hafen gibt es viele Boote, von alten Fischerkuttern bis zur noblen Segelyacht. Morgens kann man die Fischer beobachten, währenddessen man am Nachmittag nur noch deren große Fangnetze am Pier herumliegen sieht. Wer etwas mehr Zeit zur Verfügung hat, kann auch den Blick auf den Hafen etwas länger bei einem Cappuccino in einem der zahlreichen kleinen Cafés genießen.

Fahrt durch die Tramuntana Serpentinen

Während unserer Fahrt durch die Serpentinen, welche wirklich abenteuerlich war, da diese direkt an Klippen entlangführte und einem bei der ein oder anderen Kurve kurz das Herz stehen blieb, konnten wir dennoch die wunderschöne Natur bewundern. Bei einzelnen Aussichtspunkten hatten wir immer wieder die Möglichkeit mit dem Auto anzuhalten und die Aussicht zu genießen.

Tipp: Plant für die Fahrt durch die Serpentinen definitiv mehr Zeit ein, da man durch die engen Straßen und unzähligen Kurven nur sehr langsam vorankommt.

Banyalbulfar

Das kleine Bergdorf, dessen Namensbedeutung „kleiner Weingarten am Meer“ bedeutet, war ebenfalls bis zum Einfall der Reblaus im 19. Jahrhundert die Gegend, welche zu den wichtigsten Weinanbauregionen auf Mallorca gehörte. 

Gerne wären wir hier ein bisschen länger geblieben und hätten in einem der Cafés gerne einen Cappuccino getrunken, jedoch haben wir während der Fahrt durch die Serpentinen zu viel Zeit verloren und haben uns direkt auf den Weg nach Valdemossa gemacht.

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Valldemossa

Wisst ihr warum Valldemossa zum meist besuchtesten Ort auf Mallorca geworden ist? Der polnische Komponist Frédéric Chopin und seine Geliebte, die französische Schriftstellerin George Sand verbrachten den Winter 1838/39 in Valldemossa. Nachdem anschließend der Bestseller „Ein Winter auf Mallorca“ von ihr herausbracht wurde, erlangte das kleine Bergdorf ein unheimlicher Popularität, welche heute noch Tausende von Touristen anzieht. 

Es lohnt sich hier genauso wie in Palma de Mallorca sich etwas Zeit zu nehmen und durch die kleinen Gassen zu schlendern. In dem ein oder anderen Souvenir-Shop vorbeizuschauen oder eine große Pizza zu essen.

Port de Soller

Zum Abschluss unseres kleinen Roadtripes machten wir einen letzten Stop in Port de Sóller – einem ebenfalls kleineren Küstenort. Dieser Ort wurde vor allem durch seine historische Straßenbahn, die große Bucht mit geschütztem Hafen und die natürliche Umgebung bekannt. 

Entspannung am Pool 

Nach zwei eher aktiveren Tagen auf Mallorca, wo wir die Insel etwas erkundet haben, wollten wir unseren 3. Tag etwas ruhiger angehen lassen. Nach einem ausgiebigen Frühstück entspannten wir für ein paar Stunden am Pool.

Wir übernachteten übrigens im Lindner Golf & Wellness Resort Portals Nous* und waren mehr als zufrieden mit unserer Wahl. 

Am späten Nachmittag entschieden wir uns noch einmal nach Palma de Mallorca zu fahren, um ein bisschen durch die einzelnen Boutiquen und schönen Gassen zu schlendern, um unseren letzten Abend auf Mallorca ausklingen zu lassen.

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