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Dinge, die uns keiner vor unserer Reise nach Bali gesagt hat

Bali ist das Reiseziel, welches nicht nur seit Ewigkeiten auf unserer Travel Bucket Liste stand, sondern war auch ein Teil unserer Südostasien Rundreise, auf welches wir uns am Meisten gefreut hatten.

Traumhafte Strände, verstecke Wasserfälle, unendliche Reisfelder, an jeder Ecke eine andere köstliche Smoothie Bowl die man probieren möchte und ein Paradies für Surfer. Dies sind alles Dinge, die wir vor Augen hatten, als wir an Bali dachten. Dass für uns am Ende alles anders kommen sollte, ahnten wir vor unserer Anreise nicht.

Bali gehört, wie viele von euch bestimmt wissen, zu Indonesien und liegt im indischen Ozean. Es ist eine kleine Insel, auf welcher sich zwei Vulkane befinden und einer von diesen (Mount Agung) erst vor ein paar Monaten für Schlagzeilen sorgte, indem er erneut ausbrach.

Seminyak, Ubud und Canggu

Diese drei Orte von Bali standen auf unserem Plan, denn besonders in Bali bietet es sich an, mehrere Teile der Insel zu erkunden. Die ersten 4 Tage verbrachten wir in Seminyak, welches im Süd-Westen der Insel liegt. In Seminyak wollten wir hauptsächlich die Seele baumeln lassen, uns an die hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnen und einige Cafés ausprobieren, welche uns empfohlen worden sind. Untergebracht waren wir im Hotel Jambuluwuk, welches wir nur weiterempfehlen können und im Allgemeinen waren wir von diesem Teil der Insel ganz angetan. Die Cafés in Bali sind nicht nur optisch perfekt in Szene gesetzt, sondern bieten auch alle größtenteils gesunde und sehr leckere Speisen an.

Nach 4 eher entspannten Tagen verließen wir den Süd-Westen der Insel und machten uns auf den Weg in Richtung Norden. Unser Ziel – Ubud und leider auch der Beginn unserer eher unangenehmen Zeit auf Bali. Ich habe lange überlegt, ob ich unsere Erlebnisse teilen sollte, da man kaum bis nie, negative Erlebnisse von Bali Urlaubern hört und wir uns zwischenzeitlich bereits gefragt hatten, ob wir einfach nur Pech hatten, uns besonders ungeschickt angestellt haben oder zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Ich finde es jedoch sehr wichtig auch solche Erlebnisse zu teilen, vor allem in der heutigen Zeit von Social Media, wo alles nur perfekt erscheint.

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  • Schimmel

Das Zimmer in unserer Unterkunft in Ubud war schimmelig, was Aufgrund der Regenzeit und hohen Luftfeuchtigkeit keine Ausnahme ist. Bereits am ersten Abend beschlossen wir die Unterkunft zu verlassen, da es vor allem aus gesundheitlichen Gründen unmöglich war dort zu übernachten. Der Check-Out zog sich dann leider 3 Stunden, da der Rezeptionist nicht die Befugnis hatte uns ein Dokument auszustellen, welches genau die Informationen aufwies um unser Geld erstattet zu bekommen. Währenddessen mein Freund versucht hat die Situation mit dem Rezeptionisten zu klären, habe ich 22 Uhr angefangen eine neue Unterkunft für uns im Internet zu suchen, in welche wir dann glücklichweise 2 Stunden später einziehen konnten.

Eine ähnliche Situation hatten wir übrigens auch in unserer Unterkunft in Canggu, wo ebenfalls schimmeliger Geruch aus der Klimaanlage kam. Glücklicherweise konnten wir hier das Zimmer innerhalb des Hotels wechseln.

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  • Das Drama mit Uber!

Was in anderen Ländern ohne Probleme funktioniert, ist in Bali (vor allem Ubud) eine eher schwierige Angelegenheit. Die einheimischen Taxi Unternehmer sind so verärgert über diese moderne und vor allem günstige Transportmöglichkeit, dass sie eine Taxi Mafia ins Leben gerufen haben, welche dafür sorgt, dass Uber Fahrer keine Touristen in Ubud umherfahren dürfen. Falls diese es doch tun und erwischt werden, wird ihnen gedroht, sie werden verfolgt und im schlimmsten Fall deren Auto angezündet (dies erzählte uns ein Einheimischer)

Des Weiteren wurde uns über die App per Nachricht gedroht, dass wir erst gar nicht nach Bali kommen sollten, weil Bali keine Touristen akzeptiert, welche kein Geld ausgeben wollen.

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  •  Roller fahren auf Bali

Warum wir uns keinen Roller gemietet haben und somit die ganzen Anstrengungen mit Uber umgangen sind? Ganz einfach – die Verkehrssituation und Strassenverhältnisse auf Bali waren uns einfach zu unsicher und wir wollten es auf keinen Fall riskieren in einen Unfall verwickelt zu werden und am Ende im Krankenhaus zu landen.

Jeder der kein geübter Motorradfahrer ist, empfehlen wir wirklich auf diesen Nervenkitzel zu verzichten. Nicht nur dass der Verkauf auf Bali ohne wirkliche Regeln abläuft und jeder fährt wie er will, die unerwarteten Regenschauer zur Regenzeit machen die Straßen zudem extrem rutschig und umso gefährlicher.

Achja, und einen Motorradführerschein haben wir auch nicht, welchen man aber für die Nutzung eines Rollers auf Bali benötigt. Die Polizei vor Ort kontroliert besonders häufig und fast ausschließlig die Touristen. Die Geldstrafen wollten wir dann auch vermeiden.

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  • Korruptheit der Einheimischen

Irgendwie sind wir mit den Balinesen nicht ganz warm geworden. Ich hatte ständig das Gefühl, dass es nur darum geht Touristen soviel Geld wie nur möglich aus der Tasche zu ziehen. Dies fing bereits beim einfachen Getränkekauf in kleinen Straßenshops an, wo keinerlei Preise ausgeschildert waren und die Inhaber spontan entschieden haben, wieviel sie verlangen wollen. So in der Art, wenn du aussiehst als hättest du mehr Geld, erhöhen wir den Preis gleich einmal ums mehr als das doppelte.

An einem anderen Tag liefen wir über einen Markt, wo ich teilweise von Verkäuferinnen an meiner Kleidung gezogen wurde, um meine Aufmerksamkeit für deren Verkaufsstand zu bekommen. Ich habe mich sehr unwohl und eher wie auf einem Basar gefühlt.

Des Weiteren wollte man uns in unserer zweiten Unterkunft in Ubud eine extra Gebühr für das Bezahlen mit Kreditkarte aufhalsen, obwohl es so eine Gebühr bei der Kreditkartenfirma, welche wir nutzen gar nicht gibt.

Ein Punkt der uns ebenfalls sehr oft aufgefallen ist, ist der plötzliche Kommunikationsabbruch, sobald es einmal ein Problem gibt. Dann können auf einmal alle Balinesen nicht mehr Englisch sprechen und tun so, als würden sie einen nicht mehr verstehen.

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Dies war ein kleiner Auszug unser eher unschönen Momente auf Bali und mich würde es wirklich sehr interessieren, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Dinge, die man auf Bali unbedingt gesehen haben sollte

Bali hat definitiv aber auch seine schönen Seiten und vor allem landschaftlich kann sich die Insel auf jeden Fall sehen lassen.

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  • Reisfelder! Bali ist bekannt für seine unzähligen Reisfelder. Ein Besuch am frühen Morgen lohnt sich besonders, um zum einen der Hitze und den Menschenmassen zu entgehen
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  • Ein weiterer Punkt, welcher auf jeder To-do Liste eines Balibesuchers stehen sollte – Wasserfälle! Hier können wir euch besonders den Tibumana Wasserfall ans Herz legen.

 

  • Der Tirtha Empul Tempel ist ebenfalls einen Besuch wert. Dort waschen sich täglich viele Balinesen von ihrer Schuld, Sünden und Krankheiten rein.
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  • Der Monkey Forest in Ubud ist ebenfalls einen Besuch wert, auch wenn manche Affen einen aggressiven Umgang haben.
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  • Sich durch sämtliche Cafés testen! Mein Foodguide zu Bali folgt bald und ich stelle euch unsere Lieblingscafes vor.

Wer von euch war ebenfalls schon einmal auf Bali?
Habt ihr schon unsere anderen Südostasien Beiträge entdeckt?

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One thought on “Dinge, die uns keiner vor unserer Reise nach Bali gesagt hat

  1. Ich stimme teilweise zu :) Uber mit roller ist fast nie ein problem – auto schon . Also einfach roller taxi via grab app bestellen ! Die bekommen auch backpacks unter :D
    Und selbst roller fahren wirkt erstmal gefährlich aber ich bin auch nicht geübt und bin von canggu nach Ubud gefahren & auch von canggu nach uluwatu ! Es ist wirklich überhaupt nicht so schlimm wie es scheint – Nur mut :D
    Uluwatu fur mich eine der schönsten ecken ! Der blue point und die klippen sind mega !
    Kuta & seminyak eher nur zum shoppen ansonsten viel australischer ballermann und all inclusive anlagen – nicht so geil :D

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